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Donnerstag, den 17. Januar 2017 um 20 Uhr

in den Gewölbekeller des Grebensteiner Rathauses


Auftritt von

FLAMENCO pur

Flamenco in seiner ursprüglichsten Form, wie er sonst nur in Sevillia (Andalusien) zu hören ist

Flamenco ist lebendig.

Er ist klar und prägnant. Die reinste Ausdrucksform des Menschen. Er offenbart uns allen auf die direkteste und kraftvollste Art und Weise, was wir alle gemein haben - Freude, Leid, Liebe, Verlust und auch alles Schöne und sogar Hässliche. Er ist das Messer, welches das Unbedeutende durchtrennt und die tiefsten und verwundbarsten Bereiche unserer Herzen und unserer Gedanken erreicht. Er zeigt uns, dass wir allein sind - und doch zusammen. Er ist die Spannung zwischen Leben und Tod. Er ermöglicht uns, das Leben zu erfahren!

Wer außerhalb Spaniens das Wort Flamenco hört, denkt sofort an den stolzen Tanz oder an eine temperamentvolle Gitarre. Vielleicht kommen einem auch bunte Kleider und Utensilien wie Fächer, Tücher oder Kastagnetten in den Sinn. Aber nur selten denkt man an den Flamencogesang. José Parrondo und Antonio Andrade bringen mit diesem besonderen und ehrlichen Programm dem Musik interessierten Publikum den Flamencogesang in seiner ursprünglichen Form, wie er sonst nur in Andalusien dargeboten wird, nahe.

Unterstützt durch fachlich fundierte Erläuterungen zur Geschichte oder zum Inhalt der einzelnen Gesänge, wird das Publikum in einer familiären Atmosphäre in die Welt des Flamenco eingeweiht. Dieses kollektive Gefühl des eingebunden Seins ist für eine “Reunion de Cante” (Flamenco Runde) von existenzieller Bedeutung und wird zu einem unvergesslichen Erlebnis!

Antonio Andrade – Gitarre


wurde in Puebla de Cazalla bei Sevilla geboren – einem der traditionsreichsten Dörfer, den Flamencogesang betreffend. In einer Familie von „aficionados“, sogenannten Flamenco-Liebhabern, wuchs er ganz in der Kultur dieser uralten Kunstform verwurzelt auf. Sein Onkel ist José Menese - eine lebende Legende unter den Flamenco-Sängern. Es verstand sich daher beinahe von selbst, daß Antonio schon in frühester Kindheit mit demGitarrespielen begann.
Seine Lehrmeister waren Romero de Badajoz, Miguel Perez sr. und jr. sowie Antonio Amador vom Gitano-Clan der Amadores, aus dem bekannte Flamenco-Gitarristen hervorgingen.
In seiner mittlerweile langen Karriere arbeitet er mit Flamenco-Größen zusammen wie Javier Barón, Israel Galván, Antonio „El Pipa“, Javier Cruz, Sara Baras, Carmen Ledesma, Concha Vargas, Manolo Marín und vielen anderen, wie z.B. auch André Heller für seine Show „Magneten-Musik der Zigeuner“. Als künstlerischer Leiter und Produzent der „Compañia Flamenca Alhama & Maria Serrano“ hat er sein Können in zahlreichen Tourneen durch die ganze Welt unter Beweis gestellt. Konzertreisen mit den Großproduktionen „Viva Sevilla“, „Flamenco es mi vida“ und „Mi Carmen Flamenca“ führten ihn von Europa (u.a. Deutsche Oper Berlin, Alte
Oper Frankfurt, Prinzregenten-theater München, Filharmonie Warschau, Konzerthaus Wien, Teatro Ariston San Remo) über die USA (u.a. Joyce Theatre New York, Fox Theatre Atlanta, Lensic Theatre Santa Fe) bis nach Japan (u.a. International Forum Tokio, Granship Daichi Shizuoka).

José Parrondo - Gesang

wurde 1950 in Carmona (Sevilla) geboren, wo er sich seit seiner Kindheit an der ursprünglichen und unerschöpflichen Quelle des Flamencos, in seiner Familie und in den traditionellen Tabernas mit Leidenschaft dem Flamenco hingeben konnte. Er lernte das Schmiedehandwerk. Ein Beruf, dem der Flamenco einen Teil seiner wertvollsten Gesänge zu verdanken hat. José Parrondo beherrscht die gegensätzlichen Facetten des Flamencogesangs wie kaum ein anderer. Von den ausgelassenen Gesängen der Provinz Cádiz mit all ihrem spontanen Witz, über die lyrischen Malagueñas, bis hin zum schwärzesten Cante Jondo (tief, inniger Gesang) ist sein Repertoire von außergewöhnlicher Bandbreite. Im Laufe seiner internationalen Karriere gewann José Parrondo unzählige Preise. Er ist der einzige Sänger, der alle drei ersten Preise des berühmten "Concurso de Cante de Antonio Mairena", sowie die "Antorcha del Cante" besitzt. Ebenso ist er der Gewinner des "Concurso Memorial Camarón de la Isla" in Cádiz und hat fünf erste Preise des "Internationalen Festivals de la Unión" (Murcia) erhalten. Von seinen zahlreichen TV-Auftritten und CD-Produktionen sind besonders die Solo-Einspielungen "Agua Limpia" mit Pedro Bacan, "Locuras del Corazón" mit Manuel Herrera und “Lucero de Andalucia” mit Manolo Franco hervorzuheben.

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