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Samstag, 12.11.2016 um 17 Uhr

in den Gewölbekeller des Grebensteiner Rathauses


Auftritt vom AktionsTheaterKassel

ENTE, TOD UND TULPE

„ENTE, TOD UND TULPE“ ist ein Stück für Kinder und Erwachsene nach dem berühmten Bilderbuch von Wolf Erlbruch, voller Poesie und Weisheit, Liebe und Zärtlichkeit.

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Zum Inhalt:

Die Ente lebt friedlich an einem kleinen Teich. Eines Tages steht der Tod vor ihr und jagt ihr damit einen großen Schrecken ein. Zu ihrer großen Überraschung erklärt er, schon immer in ihrer Nähe gewesen zu sein - nur für den Fall. Ob er sie jetzt hole? Nein, den Tod besorgt schon das Leben selbst, er will nur da sein, wenn es passiert. Da also keine akute Gefahr droht, beschließt die Ente, den Tod in ihr Leben zu integrieren. Der Tod lernt alle möglichen Dinge, für die er eigentlich nichts übrig hat, gründeln zum Beispiel. Dieser Tod ist nicht zum Fürchten, er hat nichts Schreckliches an sich. Eine zarte Freundschaft spinnt sich zwischen beiden, die unausweichlich auf ein Ende zusteuert...

In unserer Kultur ist der Tod weitgehend aus dem Leben verbannt, nur im letzten Augenblick, wenn nichts mehr an ihm vorbeiführt, wird er wahrgenommen und dann möglichst schnell wieder verdrängt. Im Stück ist der Tod ein Freund, der erst zugreift, wenn das Leben zu Ende ist. Bis dahin kann man es nutzen. Zum Beispiel um das zu tun, was man immer schon unbedingt wollte.

Eintritt frei - Spenden willkommen

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Ein Projekt:

Das AktionsTheaterKassel entwickelt unterschiedliche Theaterstücke und wird für diese Produktionen für Kinder oder Jugendliche oder Familien von der Stadt Kassel und dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst mit Projektfördermitteln unterstützt.

Das Konzept:

Das Thema „TOD“ ist in unserer Gesellschaft weitgehend tabuisiert. Wenn er sich in den verschiedendsten Situationen deutlich macht, ist nach Möglichkeiten der Bewältigung und Verdeutlichung für die Beteiligten zu suchen. Wolf Erlbruch hat mit seinem Bilderbuch „Ente, Tod und Tulpe“ eine sensible Annäherung an das Thema gewagt. In eindrücklichen Bildern beschreibt er die Begegnung des Todes mit einer Ente. Eigentlich ist die Geschichte eine Fabel, die sich für Umsetzungen im Theater eignet. Es gibt einige Umsetzungen im Figurentheater. Die Möglichkeit einer Interpretation auf der „Menschen-Bühne“ hat meiner Kenntnis nach bisher nur einmal im deutschsprachigen Raum stattgefunden.

Für diese spielerisch-poetische Geschichte als theatralische Miniatur hat Werner Zülch eine Personen-Konstellation "zusammengefundenzusammengeführt“, die als solches ungewöhnlich ist und nicht dem regulären Ensemble der AktionsTheater-Stücke entspricht. Ein personelles Experiment mit Einbeziehung unterschiedlicher Blickwinkel zu Umsetzungsformen und Inhalt. Erarbeitet in verschiedenen temporär zur Verfügung stehenden Probenräumen und Zeitphasen.

Die personelle Entwicklungs- und Umsetzungskonstellation ist ein altersübergreifendes Team (19 - 68 Jahre) mit ambitioniertem Interesse an einem Dialog über Leben und Tod, Jugend und Alter teilzunehmen und diesen anhand der berührenden Geschichte Wolf Erlbruchs darzustellen. Ein dreidimensionales Labor für Darstellungsmöglichkeiten und deren Interpretationen. Zwischen und mit den Künsten in Bildern, Stimmungen, Klangmomenten, Szenen. Es gibt keinen Regisseur, sondern die fundierten künstlerischen Blickwinkel des Teams fließen in die Arbeit ein. Es fand eher eine Gedanken- und Ideenvernetzung statt.

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